615 000 Personen sind laut Bundesamt für Statistik (BFS) in der Schweiz von Armut betroffen. Verglichen mit dem letzten Jahr hat die Armut von 7,0 auf 7,5 Prozent der Bevölkerung zugenommen. Betrachtet man einen Zeitraum von vier Jahren ist jede achte Person von Armut betroffen. Caritas fordert von Bund, Kantonen und Gemeinden dieser Entwicklung eine wirksame Armutspolitik entgegenzusetzen.
Wiederaufbau einer Schule und Förderung der Roma-Bevölkerung: Die Partnerkirchgemeinden Sigriswil und Göncruszka setzen in Ungarn mehrere Projekte um. Für die Zusammenarbeit wurden sie ausgezeichnet.
Die Beratungsstellen für Rassismusopfer haben im vergangenen Jahr 301 Fälle von rassistischen Diskriminierungen registriert. Das sind 102 mehr als 2016. Am häufigsten werden Menschen am Arbeitsplatz und Kinder in der Schule aufgrund ihrer Herkunft Opfer von Rassismus.
Die Berner Landeskirchen sind auch dieses Jahr mit einem Stand an der Frühlingsmesse BEA vertreten. Mit ihrem Auftritt wollen sie auf das spirituelle und kulturelle Erbe des Kantons aufmerksam machen.
Der Krieg um Syrien dauert mittlerweile sieben Jahre an. Die Menschen, die in die Nachbarstaaten Syriens oder nach Europa geflohen sind, können in naher Zukunft nicht in ihre Heimat zurückkehren. Eine stärkere Unterstützung der syrischen Kriegsvertriebenen ist dringend. Es braucht Engagements der internationalen Staatengemeinschaft in den Bereichen Not- und Überlebenshilfe, Bildung und Einkommenssicherung. Die Caritas fordert, dass auch die Schweiz mehr tun müsse: Der Bund soll seine Hilfe auf 100 Millionen Franken pro Jahr erhöhen.
Am Ostermontag fand in Bern der 16. Ostermarsch statt. Das Motto lautete «Gerechtes Wirtschaften für den Frieden». Im Zentrum stand dieses Jahr die Konzernverantwortungsinitiative, die auch von kirchlicher Seite unterstützt wird.
Im April entscheidet das Thuner Stimmvolk darüber, ob das Kirchenparlament seine Pläne für die Johanneskirche ändern muss. Die Initianten stellen nun das Hauptargument des Kirchenrats, die Sanierungskosten, in Frage.
Der Abstimmungskampf um die Zukunft der Johanneskirche hat einen neuen Dreh erhalten: Die Kirche soll als schützenswertes Kernobjekt eingestuft werden. Eine Umnutzung der Kirche wird damit erschwert.