Die wegen Verstosses gegen das Ausländergesetz verurteilte Flüchtlingshelferin Anni Lanz ist vor Bundesgericht mit einem Antrag auf Freispruch gescheitert. Sie habe rechtswidrig gehandelt, indem sie ein Ausschaffungsverfahren ignoriert habe, urteilten die Richter. Sie könne keinen Notstand geltend machen.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen rechnet mit dramatischen Einschnitten bei der Lebensmittelversorgung im Libanon. Denn bei der Explosion wurde ein wichtiges Getreidelager zerstört.
Die Explosion im Hafen von Beirut trifft ein Land, das mitten in der Corona-Pandemie wirtschaftlich und sozial bereits am Abgrund steht. Caritas Schweiz ist vor Ort im Libanon tätig und klärt mit ihren Partnerorganisationen den Bedarf der von der Explosion betroffenen Menschen ab. Dafür hat das Hilfswerk einen Beitrag von 100'000 Franken gesprochen und ruft zu Spenden auf.
Nach langer Corona-Pause startet der Deutschtreff von HEKS am 11. August wieder. Es handelt sich dabei um ein allwöchentliches niederschwelliges Sprachförderangebot für Migrantinnen und Migranten.
Der Abstimmungskampf um die Konzernverantwortungsinitiative, die von kirchlichen Hilfswerken massgeblich geprägt wurde, stellt die innere Dialogfähigkeit der Kirche auf die Probe.
Im Schatten der Corona-Krise wird Ostafrika von einer weiteren verheerenden Katastrophe heimgesucht: Über 20 Millionen Menschen sind von akutem Hunger bedroht, weil riesige Schwärme von Wüstenheuschrecken grosse Schäden an der aktuellen Ernte anrichten. Caritas Schweiz leistet im Südosten Äthiopiens Nothilfe, um die Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen zu sichern, und plant auch ein Hilfsprojekt im Südsudan.
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat das rechtliche Gehör einer Tibeterin verletzt, die um Gewährung von Familienasyl ersuchte. Das Bundesverwaltungsgericht hob nun den negativen Entscheid des SEM auf und wies ihn zur erneuten Behandlung zurück.
Der Spielbus der Kirchgemeinde ist seit 20 Jahren unterwegs – mittlerweile in dritter Generation. Er zieht auch diesen Sommer pro Tag an die 30 Kinder zum Spielen an.
Nach seiner fristlosen Kündigung verweigerte der reformierte Lausanner Pfarrer Daniel Fatzer die Nahrungsaufnahme. Den Konflikt mit den Kirchenoberen hat er nun gewonnen.