«Der Gemeinderath hat einen Vertrag mit der Regierung von Bern abgeschlossen, wonach diese der Stadt Thun die in der Krypta der Kirche zu Amsoldingen vermauert und versteckt gewesenen, jetzt ausgehobenen römischen Grab- und Meilensteine zur Aufbewahrung übergibt.» Dies berichtete das «Geschäftsblatt des obern Theil des Kantons Bern» am 11. März 1876. Die Übergabe war an gewisse Bedingungen geknüpft: So musste die Stadt Thun einige «unbedeutende Kosten» übernehmen, die Inschriften der Steine erneuern und diese an einem dem Publikum leicht zugänglichen Ort aufbewahren. Für Letzteres wurde die Vorhalle im Schlosshof auserkoren. Wie das Geschäftsblatt mitteilte, hoffte man, so den Anfang einer öffentlichen Sammlung gemacht zu haben.
Quelle: www.thunertagblatt.ch, 30.03.2026

