Das «Haus der Religionen» kämpft mit einem strukturellen Defizit. Dieses ist an der Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Refbejuso) beraten worden. Die Synode hat beschlossen, den jährlichen Unterstützungsbeitrag von bisher 120'000 Franken auf neu 150'000 Franken zu erhöhen, und zwar für die Zeitspanne von 2027 bis 2030. Der Beitrag soll zur finanziellen Entlastung des «Haus der Religionen» beitragen, heisst es in einer Mitteilung von Refbejuso. Das «Haus der Religionen» sei ein Ort des Dialogs und der «friedlichen Nachbarschaft» und sende ein wichtiges Signal in einer von Konflikten geprägten Welt.
Weiter haben die Synodalen ein Förderkonzept für eine inklusive Kirche verabschiedet. Neu sollen vor allem konkrete Projekte an der Basis der Kirchgemeinde gefördert werden. Die Erlebnisse in der Gemeinschaft seien «geglückt und beglückend», schreibt Refbejuso.
Quelle: ref.ch, 22. Mai 2026

