Die reformierte Kirche Thun hat einen ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Fusion gemacht. Am Donnerstagabend, 23. April 2026, wählte die Versammlung im KK Thun ihre Behördenvertreter/innen, welche ab kommendem Jahr die Geschicke der Kirche leiten werden. Zur Präsidentin des Kirchgemeinderates wurde Dorothee Waldvogel als einzige Vorgeschlagene für gewählt erklärt, wie die reformierte Gesamtkirchgemeinde (GKG) Thun mitteilte. Die weiteren sechs Mitglieder des Kirchgemeinderats bestimmte die Versammlung in geheimer Wahl: Debora Capel Lopes (162 Stimmen), Markus von Grünigen (157 Stimmen), Martin Hasler (155 Stimmen), Joel Stalder (154 Stimmen), Fernand Portenier (130 Stimmen) und Eliane Diethelm (119 Stimmen). Als Präsidentin der Kirchgemeindeversammlung wurde Sandra Senn gewählt, Rudolf Roth übernimmt das Amt des Vizepräsidenten.
Erster Schritt zur Umsetzung der Fusion
Mit der Behördenbestellung ist ein erster Schritt zur Umsetzung der Fusion vollzogen, welche die Thuner Kirchgemeinden Ende November 2025 beschlossen hatten. An der Versammlung nahmen zahlreiche Gäste aus Kirche und Politik teil, wie die GKG Thun in ihrer Mitteilung schreibt. Die Präsidentin des Synodalrats der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn, Judith Pörksen Roder, sowie Stadtpräsident Raphael Lanz würdigten in ihren Grussworten die Bedeutung des Anlassens für Kirche und Stadt.
Quelle: www.thunertagblatt.ch, 24.04.2026

